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Treffen auf Wilhelmshof am 20. Juli 2013

    abelius
    Von abelius
    Kategorien: dunkle biene

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    Am Samstag, 20 Juli 2013, fand bei schönstem Sommerwetter das diesjährige Sommertreffen der Interessengemeinschaft Dunkle Biene Schleswig-Holstein statt. 7 Freunde der Dunklen Biene trafen sich um 14 Uhr auf Wilhelmshof, einem bäuerlichen Bio-Hof in der Nähe von Lübeck, auf dem u.a. die robusten Highland-Cattle-Rinder und eben auch Bienen gezüchtet werden.

    Das Wetter war wirklich sehr schön, und nach teilweise längerer Autofahrt genoss jeder den ersten Begrüßungskaffe, -tee oder ein Erfrischungsgetränk. Gastgeber Tore hat ein schönes, schattiges Plätzchen für das gemeinsame Beisammensein vorbereitet. Nach kurzen Begrüßungsworten und dem ersten Kennenlernen (manche waren das erste Mal dabei) ging es auch schon los mit dem Rundgang durch die bienenrelevanten Gebäude des Unternehmens.

    Hier strömte uns auch schon der erste Duft frischen Wachses und gelagerter Rähmchen entgegen; jeder Imker kennt und liebt diesen Duft. Zu bestaunen war eine kleine Wachsschmelzerei und herrlich gegossene Wachskerzen, die für den Verkauf bestimmt sind. Viele Gerätschaften, die der Imker benötigt, waren hier zu bewundern. Der Nachbarraum, versehen mit Internetanschluss und genug Platz für Papierkram und Feinheiten der Königinnenzucht, lud den Betrachter zu längerem Verweilen ein. Zumindest beim Autor kam hier der Wunsch hoch: „Hieraus ließe sich doch wunderbar ein Zuchtlabor machen“.

    Weiter ging es nun in Richtung Bienenstand; hierfür war ein längerer Weg über naturgemäße Wiesen nötig. Bei schönstem Sonnenschein konnten wir die wunderschöne Landschaft des östlichen Höhenrückens genießen. Und schon waren sie auch schon da: nein, nicht die Bienen, sondern rotbraune Riesen wie aus einer anderen Welt: die Highland-Cattle-Rinder von Wilhelmshof. Insbesondere die mächtige Zuchtbullen machten einen gefährlichen Eindruck, und bei Annäherungen derselben schaute manch einer von uns sicherlich besorgt auf den dünnen Stromdraht, der uns von den Rindern abhielt. Ob der Draht im Ernstfall hilft?

    Endlich kamen wir nun bei den Bienen an, und hier fühlten wir uns wieder sicher. Auf einem abgetrennten Stück Wiese, unterhalb einer Gruppe von Eschen, ist ein Teil der Völker untergebracht, mit der optimalen Flugrichtung nach Südost. Hier konnten reine Dunkle Bienen norwegischer Herkunft und auch deren Nachzuchten beobachtet werden. Die Völker befinden sich in Holzmagazinbeuten (einer Behindertenwerkstatt) und saßen größtenteils auf jeweils drei Zargen.

    Im Anschluss versammelten wir uns nach dem Rückmarsch im gemütlichen „Festzelt“, das Tore für uns vorbereitet hat. Imkerliche Themen wurden hier fortgeführt und intensiv diskutiert. Im Anschluss an dieses schöne Treffen konnten wieder etliche Bienen-Nährgehölze im Topf (Weiden u. a.) mit nach Hause genommen werden.

    Allen Beteiligten und vor allem auch Tore ein ganz herzliches Dankeschön für dieses freundschaftliche, interessante, schöne Treffen! Kai-M. Engfer